Bert Trautmann, eine Ikone des englischen Fußballs, hat nicht nur durch seine unglaubliche Karriere als Torwart bei Manchester City Weltruhm erlangt, sondern auch durch sein bewegtes Privatleben. Sein Keyword „Bert Trautmann Ehepartner“ steht für die tiefen Einflüsse, die seine Ehepartner auf sein Leben ausübten – von der ersten Liebe Margaret Friar bis hin zu Marlis und Ursula. Diese Beziehungen prägten den Mann hinter dem Helden, der vom Kriegsgefangenen zum Nationalhelden wurde.
Frühes Leben und Aufstieg: Der Kontext für seine Ehen
Bert Trautmann wurde am 22. Oktober 1923 in Bremen-Walle geboren und wuchs in einer Zeit auf, die von wirtschaftlicher Not und dann dem Zweiten Weltkrieg geprägt war. Als Jugendlicher trat er der Hitlerjugend bei und diente später in der Wehrmacht, wo er an der Ostfront und in Nordafrika kämpfte. Gefangen genommen von den Briten im Jahr 1945, fand er sich in einem Kriegsgefangenenlager in England wieder. Dort begann seine Liebe zum Fußball, die ihn von einem deutschen Soldaten zu einem Star der Premier League machte. Seine Integration in die britische Gesellschaft war holprig, geprägt von Vorurteilen aufgrund seiner NS-Vergangenheit, doch der Sport wurde sein Rettungsanker.
Diese Phase des Übergangs war entscheidend für seine erste Ehe. Bert Trautmann Ehepartner Margaret Friar lernte er in St Helens kennen, einer Industriestadt in Lancashire. Margaret, eine Engländerin aus einfachen Verhältnissen, arbeitete in einer Fabrik und verkörperte die Nachkriegsrealität vieler Briten: harte Arbeit, familiäre Bindung und Resilienz. Ihre Begegnung 1947, als Bert noch in Gefangenschaft war, war geprägt von Neugier und gegenseitigem Respekt. Sie heirateten 1950, kurz nach seiner Entlassung und dem Wechsel zu Manchester City. Diese Verbindung war mehr als romantisch – sie symbolisierte die Versöhnung zwischen ehemaligen Feinden. Margaret stand an seiner Seite, als er 1949 für City unterschrieb und sofort zum Publikumsliebling wurde, trotz Boykott-Aufrufen von Fans, die seinen deutschen Hintergrund nicht vergessen hatten.
Ihre Ehe dauerte 22 Jahre und war gezeichnet von Höhen und Tiefen. Gemeinsam hatten sie drei Söhne: Frank, Mark und Stephen. Margaret übernahm die Hauptlast der Kindererziehung, während Bert trainierte und spielte. Sie zog mit ihm um, von bescheidenen Unterkünften in Manchester zu einem Haus in der Vorstadt, das allmählich Wohlstand widerspiegelte. Doch der Druck der Öffentlichkeit war enorm. Bert Trautmann Ehepartner Margaret musste mit Anfeindungen umgehen, die nicht nur ihn trafen, sondern die ganze Familie. Zeitungen titelten über den „Nazi-Torwart“, und es gab Drohungen. Margaret, eine starke Frau, verteidigte ihre Wahl und wurde zu einer Stütze, die Bert ermöglichte, sich voll auf den Sport zu konzentrieren. Ihre Unterstützung war essenziell bei seinem größten Triumph: dem FA-Cup-Sieg 1956, als er trotz gebrochener Halswirbel das Finale spielte – eine Leistung, die ihn unsterblich machte.
Die Jahre mit Margaret waren eine Zeit des Aufbaus. Bert Trautmann Ehepartner Margaret half ihm, Englisch zu lernen, britische Bräuche zu verstehen und Wurzeln zu schlagen. Sie feierten Geburtstage, Weihnachten und Fußballerfolge zusammen. Doch die ständigen Tourneen, Verletzungen und der Ruhm forderten ihren Tribut. Margaret litt unter der Abwesenheit ihres Mannes, der oft wochenlang unterwegs war. Kindererziehung allein in einer feindseligen Umgebung zehrte an ihr. Dennoch hielt ihre Ehe lange stand, länger als viele andere Spielerpaare. Erst 1972, nach über zwei Jahrzehnten, endete sie in Scheidung. Die Gründe waren vielfältig: berufliche Belastungen, emotionale Distanz und persönliche Krisen. Bert Trautmann Ehepartner Margaret blieb trotz allem mit ihm verbunden, besonders durch die Kinder, und ihre Trennung war respektvoll.
Margaret Friar: Die Erste und Bleibende Liebe
Tauchen wir tiefer in die Beziehung zu Margaret ein, der ersten und vielleicht einflussreichsten Bert Trautmann Ehepartner. Sie trafen sich, als Bert in einem Lager Fußball spielte und Margaret zusah. Ihre Romanze begann scheu: Er mit gebrochenem Englisch, sie mit Vorsicht gegenüber dem „Deutschen“. Doch gemeinsame Interessen – Fußball, Familie, einfaches Leben – schweißten sie zusammen. Die Hochzeit 1950 in einer kleinen Kirche war ein Statement: Liebe überwindet Kriege. Margaret trug ein schlichtes Kleid, Bert seinen ersten Anzug. Freunde und Familie waren skeptisch, doch sie ignorierten es.
In den 1950er Jahren boomte Manchester City, und Margaret war die perfekte Hausfrau. Sie kochte englische Gerichte, die Bert liebte – Fish and Chips, Shepherd’s Pie – und integrierte deutsche Elemente wie Sauerbraten. Ihre Söhne wuchsen bilingual auf, was Bert Trautmann Ehepartner Margaret stolz machte. Sie besuchte jedes Heimspiel, jubelte von der Tribüne, auch wenn es regnete. Hinter den Kulissen managte sie den Haushalt, der durch Berts Gehalt wuchs. Sie kauften ein Haus in Cheshire, mit Garten für die Kinder. Margaret engagierte sich ehrenamtlich in der Gemeinde, half bei Schulveranstaltungen und wurde akzeptiert. Ihre Rolle war unsichtbar, aber entscheidend: Sie gab Bert Stabilität.
Herausforderungen prägten die Ehe. 1956, nach dem Cup-Finale, wurde ihr Sohn Frank bei einem Unfall getötet. Der Schmerz war überwältigend. Bert Trautmann Ehepartner Margaret trauerte gemeinsam, fand Trost im Glauben und Familie. Die Öffentlichkeit feierte Bert, doch zu Hause weinten sie. Margaret drängte ihn, weiterzumachen, für die verbliebenen Söhne. Später kamen finanzielle Probleme: Berts Verletzungen häuften sich, Einkommen sank. Sie verkauften Möbel, um durchzukommen. Trotzdem blieb sie loyal. Die Scheidung 1972 war schmerzhaft, ausgelöst durch Berts Affären und ihre Frustration. Doch sie blieb freundschaftlich; Bert besuchte die Enkel. Margaret starb 1987, und Bert würdigte sie immer als seine „erste große Liebe“. Ihre Geschichte ist ein Kapitel Versöhnung und Ausdauer.
Die Zweite Ehe: Marlis – Eine Neue Phase
Nach der Scheidung suchte Bert Trost und fand Marlis, seine zweite Bert Trautmann Ehepartner. Die 1970er waren für ihn eine Übergangsphase: Er coachte, reiste und reflektierte. Marlis, eine Deutsche, lernte er auf einer Tour kennen. Sie war lebensfroh, unkompliziert und brachte Frische in sein Leben. Ihre Heirat in den frühen 1970ern war diskret, fern vom Rampenlicht. Marlis half ihm, Wurzeln in Deutschland zu schlagen, wo er zunehmend Anerkennung fand.
Diese Ehe war kürzer, aber intensiv. Marlis unterstützte Berts Trainerkarriere bei Preußen Münster und anderen Clubs. Sie reisten viel, besuchten Spiele in Europa. Bert Trautmann Ehepartner Marlis brachte Abwechslung: Sie liebte Reisen, Partys und brachte ihn zum Lachen. Gemeinsam erkundeten sie Spanien, wo Bert später lebte. Doch Unterschiede zeigten sich: Marlis wollte Abenteuer, Bert Ruhe. Die Ehe endete um 1982, freundschaftlich. Sie blieb eine positive Erinnerung, die ihm half, die Scheidung von Margaret zu verarbeiten. Marlis symbolisierte seine Rückkehr zu deutschen Wurzeln.
Ursula von der Heyde: Die Letzte Gefährtin
Ursula von der Heyde wurde Berts dritte und letzte Bert Trautmann Ehepartner. Verheiratet von den 1970ern bis zu seinem Tod, war sie an seiner Seite in den Ruhejahren. Ursula, adelig und gebildet, kam aus einer besseren Familie. Sie trafen sich in Deutschland; ihre Verbindung basierte auf Reife und gemeinsamen Interessen. Ursula pflegte ihn in Spanien, wo sie 2013 starb – nein, Bert starb am 19. Juli 2013 in La Llosa, Spanien. Ursula stand bei Auszeichnungen wie dem OBE 2004.
Ihre Ehe war ruhig. Sie zogen nach Spanien für Sonne und Frieden. Ursula managte Finanzen, Reisen und Gesundheit. Bert Trautmann Ehepartner Ursula half bei seiner Autobiografie und Charity-Arbeit. Sie hatten eine Tochter. Trotz Altersunterschied harmonierten sie. Ursula überlebte ihn und bewahrte sein Erbe. Ihre Beziehung zeigte Berts Reife: Von Passion zu Partnerschaft.
Der Einfluss der Ehepartner auf Karriere und Vermächtnis
Bert Trautmann Ehepartner hatten kolossalen Einfluss. Margaret ermöglichte seinen Aufstieg, Marlis Übergang, Ursula Reife. Ohne sie wäre seine Legende unvollständig. Sie heilten Wunden des Krieges, bauten Familie. Heute ehrt man sie in Filmen wie „Der Wegweiser“ (2018).
Karriere-Highlights im Kontext der Familie
Berts 15 Jahre bei City (1949-1964): 545 Spiele, 3 Ligen, FA-Cup. Familie im Hintergrund.
Persönliche Anekdoten und Briefe
Anekdoten: Margaret nähte Trikots, Ursula kochte Paella.
Öffentliche Wahrnehmung der Ehen
Medien fokussierten Margaret, später Privatsphäre.
Fazit
Bert Trautmann Ehepartner prägten einen außergewöhnlichen Mann. Ihre Liebe überwand Kriege, baute Legenden. Sein Vermächtnis lebt – Versöhnung durch Fußball.
FAQs
Wer war die erste Bert Trautmann Ehepartner?
Margaret Friar, verheiratet 1950-1972.
Hatten alle Ehen Kinder?
Margaret: 3 Söhne, Ursula: 1 Tochter.
Warum scheiterte die erste Ehe?
Wo lebte Bert mit Ursula?
Gab es einen Film über ihn?
Ja, „Der Wegweiser“ 2018.

